Sonntag 20. April 2008 von Martin
Strom wird knapp
DieStrompreise werden voraussichtlich weiter steigen. Grund hierfür ist der hohe Energiebedarf in Deutschland der durch die vorhandenen Kraftwerke nicht gedeckt werden kann. Strom wird zu einem knappen Gut und daher steigen die Energiepreise. In Mainz ist der Bau eines neuen Kohlekraftwerks für 1 Mrd. Euro geplant, welches den Energiebedarf der gesamten Region decken soll. Gegen den Bau des Kohlekraftwerks protestierten 2000 Menschen. Das Kraftwerk, welches einen jährlichen CO2-Ausstoß von 4 Mio. t verursachen würde, bedeutet eine hohe Umweltbelastung, daher lehnen die Mainzer Anwohner den Bau des Kraftwerks strikt ab. Kohlekraftwerke sind zwar schlecht für Umwelt und Klima, doch der Energiebedarf kann bisher nicht vollständig durch Erneuerbare Energie gedeckt werden. Genau hier liegt der Kern des Problems – der Umweltgedanke lässt sich bisher nicht in Einklang mit dem Energiebedarf bringen.
Den gesamten Beitrag finden Sie bei Tagesschau.de unter folgendem Link: Tagesthemen 20. April
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Sonntag 20. April 2008 von Martin
Energiepreise haben den größten Anteil an der Teuerungsrate
Das Statistische Bundesamt legt die neuesten Zahlen für die Erzeugerpreise des Monats März vor. Hierbei sind die Erzeugerpreise gegenüber März 2007 um 4,2% gestiegen. Wieder sind es die Strompreise die mit einem Plus von 8,2% den größten Anteil an der Jahresteuerungsrate einnehmen. Würde man die Strompreise unberücksichtigt lassen, so wäre bei den Erzeugerpreisen lediglich ein Anstieg von 2,8% zu verzeichnen. Für den Anstieg der Strompreise sind in erster Linie die Mineralölerzeugnisse und Strom verantwortlich. Die Strompreise im März 2008 lagen um 12,4% höher als im Vorjahresmonat, für Mineralölerzeugnisse ist sogar ein Plus von 20,4% gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Die Preise für Erdgas dagegen lagen mit einem Minus von 2,0% unter dem Vorjahresstand, jedoch stieg der Preis für Erdgas gegenüber Februar 2008 geringfügig um 0,1%.
Die ausführliche Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts finden Sie unter folgendem Link: Pressemitteilung Statistisches Bundeamt
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Sonntag 20. April 2008 von David
Der deutsche Energieträgermix zur Stromerzeugung liegt im Durchschnitt bei 29% Kernenergie, 59% fossilen Energien und 12% erneuerbaren Energien. Bei der Stromerzeugung entstehen jährlich ca. 520 g/kWh CO2-Emission und 0,0012 g/kWh radioaktiver Abfall.
Die Stromanbieter versuchen diese Schwelle zu unterschreiten, um so mit einem überdurchschnittlich umweltfreundlichen Stromangebot werben zu können. Welche Anbieter wirklich umweltfreundlichen Strom bieten und wie sich dieser zusammensetzt soll durch die folgenden Kennzahlen geklärt werden. Die Angaben wurden auf den Homepages der Stromanbieter gefunden und aufgearbeitet, um Sie wie folgt vergleichen zu können.
Die durchschnittliche Zusammensetzung der Stromerzeugung in Deutschland:
- Erneuerbare Energieträger: 12 %
- Fossile Energieträger: 59 %
- Kernkraft: 29 %
- CO2-Emission: 520 g/kWh
- Radioaktiver Abfall: 0,0008 g/kWh

Quelle: Vattenfall Homepage
Die Stromanbieter unterscheiden sich teilweise in der Form der Energiegewinnung und der Form von Energie, die Sie für Ihr eigenes Unternehmen verwenden. Konsequent umweltfreundlich und nachhaltig arbeitende Unternehmen, decken auch den eigenen Energiebedarf über erneuerbare Energien.
Abschließend lässt sich sagen, dass die hier verglichenen Stromanbieter alle versuchen umweltfreundlich zu arbeiten.
Manche mehr, manche weniger. Unterschiede im Energiemix bei der Stromerzeugung lassen sich eindeutig feststellen.
Lesen Sie dazu auch die Beiträge der Anteile erneuerbarer Energien bei der Stromproduktion, von:
Eine Grahikübersicht zum Stromanbieter-Energiemix-Vergleich, zum CO2-Emissions-Vergleich und Vergleich des radiaktiven Abfalls bei der Stromproduktion können Sie hier downloaden.
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