Montag 28. April 2008 von Martin
Die Erdgasversorgung
Im Jahr 2007 ist der Erdgasverbrauch, durch die milden Temperaturen, um 5% gesunken. Somit haben die Deutschen im letzten Jahr 925 Milliarden Kilowattstunden Erdgas verbraucht. Allerdings schwankte dieser Wert, je nach Witterung. Die Energiewirtschaft stellt sehr hohe Summen zur Verfügung um die Erdgasversorgung auch in Zukunft zu sichern. Der Großteil wird dabei aus dem Ausland gefördert. Zurzeit sind noch Russland, Norwegen und die Niederlande unsere größten Gaslieferanten. Allerdings spielt ab 2011 die Ostsee-Pipeline eine große Rolle in der Erdgaslieferung, da diese sehr hohe Mengen Erdgas von Russland nach Deutschland befördern wird.
Weitere Informationen zum Thema Erdgas erhalten Sie auch unter Virtuelles Stadtwerk.
Kategorie: Gaspreise |
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Montag 28. April 2008 von Martin
Heizölsorten
Heizöl wird aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls hergestellt und ist ein flüssiger Brennstoff zum beheizen eines Gebäudes. Nach der DIN 51603 unterscheiden sich mehrere Heizölsorten. Dabei richtet sich die Bezeichnung der Heizölqualität nach steigender Dichte, dem Asche- und Schwefelgehalt sowie dem Verhältnis Kohlenstoff zu Wasserstoff.
Beim Heizöl EL (extra leicht) bzw. EL-schwefelarm, welches am häufigsten im privaten Gebrauch verbraucht wird, sieht die DIN 51603 einen Schwefelgehalt von 1000 mg/kg vor, bzw. beim EL-schwefelarm 50 mg/kg. Im Winter kann es durch Ausscheidung von Paraffinkristallen zu Verstopfungen im Brennstofffilter, bzw. – bei Außenlagerung – zum Erliegen der Brennstoffversorgung kommen. Deshalb müssen Leitungen zwischen aussenliegenden Tanks und dem Brenner frostsicher verlegt werden. Dies ist bei einer Mindesttiefe von 1 Meter der Fall. Zwei Spezifikationen tragen dazu bei, dies zu verhindern: der sogenannte Trübungspunkt Cloud Point sowie die sogenannte Filtrierbarkeitsgrenze Cold Filter Plugging Point. Beide können durch eine veränderte Herstellung von HEL (Kerosinbeimischung) und/oder durch Zugabe von Additiven (Fließverbesserern) beeinflusst werden.
Kategorie: Heizöl |
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Montag 21. April 2008 von Martin
Bei der Pelletheizung wird der Heizkessel mit den sog. Holzpellets befüllt. Diese kleinen “Presslinge” bestehen in der Regel aus Holzspänen und Sägemehl. Bei Hybrid- oder Kombianlagen kann auch normales Brennholz zum feuern verwendet werden.
Pelletheizungen werden heutzutage in Ein- und Zweifamilienhäusern verbaut und verfügen über einen hohen Automatisierungsgrad. Sie können außerdem als Zimmeröfen mit Sichtfenster gefertigt werden, womit sie einem Kamin gleich kommen.
Bei der automatischen Pelletheizung werden Holzpellets in loser Schüttung in einem Tank gelagert und über ein Fördersystem zum Brenner transportiert. So ist bei den modernsten Anlagen ein Betreuungsintervall von einmal Jährlich möglich, was einer Öl- oder Gasheizung gleich kommt.
Ursprünglich wurde die Pelletheizung in Kanada, Österreich und Skandinavien entwickelt. Diese Länder verfügen bereits über 20 Jahre Erfahrung.
Die Österreicher haben in ihren Neubauten einen Anteil von 35% an Pelletheizungen. In Deutschland dagegen lag im Jahr 2006 der Anteil von erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bei 6%. Die Anschaffung einer Pelletheizung ist im Vergleich etwa doppelt so teuer wie eine vergleichbare Öl- oder Gasheizung. Für Komplettanlagen zahlt man hier 11.000 bis 20.000 Euro (inkl. Installation, Anbindung an Zentralheizung, Puffer und Speicher). Zusätzlich wird, sofern ein Puffer installiert ist, die Pelletheizung mit 2000 bzw. 2500 Euro gefördert. Der Verbrauch für ein Einfamilienhaus liegt bei ca. 3-4 Tonnen im Jahr. Bei einem Preis von ca. 195 Euro (stand April 2008) pro Tonne, käme man auf ca. 600 – 800 Euro Heizkosten pro Jahr, je nach Verbrauch.
Weitere Informationen zu den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbaren Energien. Ausführliche Informationen erhalten Sie auch beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Kategorie: Erneuerbare Energie, Pelletheizung |
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