Sonntag 25. Mai 2008 von Martin
Mit einer Wirtschaftlichkeitssoftware lassen sich Energiekosten und Nebenkosten zu Bauvorhaben und Modernisierungen ermitteln.
Eine komplette Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren lässt sich innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens nur mithilfe einer geeigneten Berechnungssoftware erstellen.
Mit der Software „Energiekostenberater“ (EKB) lassen sich sämtliche Bauvorhaben (Wohn- und Nichtwohngebäude jeder Art) von Neubau oder Modernisierungen in wirtschaftlicher Hinsicht mit anderen Bauvarianten vergleichen und beurteilen. Auch einzelne Baukomponenten, zum Beispiel der Einbau einer Solaranlage oder eines Blockheizkraftwerks, lassen sich mit dem Energiekostenberater berechnen. Mit zwei verschiedenen Methoden (Barwert- u. Liquiditätsmethode) lassen sich wirtschaftliche Aussagen über Investitionen treffen oder Kreditverläufe und Kostenkontrollen darstellen.
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung liefert eine Aussage in einem selbst definierten Zeitraum. Finanzierungskosten, Nebenkosten und Energiekosten werden wie folgt dargestellt:
- Anschaffungskosten, monatliche Kosten,
- Renditen und Mehraufwendungen
- Amortisationsdauer und Angaben über wirtschaftlichen Gewinn/Verlust
- Absolutkosten der Energie und Zinsaufwendungen pro Monat und Jahr
- Relativkosten, d.h. im Vergleich zum Referenzobjekt
- Amortisation mit und ohne Verzinsung
- Alle Ergebnisse können sowohl in tabellarischer Form als auch als Graphik betrachtet und verglichen werden

Energiekostenberater: Darstellung der Amortisation
Betrachtungszeitraum, Schuld- und Guthabenzinssätze sowie Tilgungsraten werden frei wählbar definiert. Für das Ergebnis werden folgende Punkte für jede Variante abgefragt:
- (Bau-)Komponenten, wie Fenster, Dämmung, Heizung, etc.
- Energiekosten (Strom, Öl, Gas, Holz) und deren jeweilige Energiepreise
- Fördermittel, Eigenkapital, Fremdkapital
- Verschiedenen Finanzierungsmodalitäten (Zins, Tilgung, Gebühren, Laufzeiten)
- Schuld- und Guthabenzinssätze
- Preissteigerungsraten
- Zu erwirtschaftenden Gewinne nach dem Energieeinspeisegesetz
- Lebensdauer der Komponenten und ggf. Re-Investitionen
Als Ergebnis erhält man eine detaillierte Aufstellung der Finanzierungskosten sowie der nach wie vor weit unterschätzten Energie- und Nebenkosten über den gewählten Zeitraum.

Energiekostenberater: Darstellung der Energiekosten

Software Energiekostenberater
Unter www.passivhaus.de finden Sie eine anschauliche Präsentation des Energiekostenberaters sowie weitere Informationen zum Thema Passivhaus.
Architekturbüro Grobe Passivhaus, Boulevard der EU 7, 30539 Hannover, Tel.: 0511 / 400 649-0, info@passivhaus.de
Kategorie: Nebenkostenabrechnung |
1 Kommentar »
Sonntag 4. Mai 2008 von Martin
Energieausweis wird Pflicht
Ab 1. Juli 2008 wird der Energieausweis zum Pflichtdokument für Vermieter und Verkäufer von Immobilien, deren Gebäude vor 1965 fertiggestellt wurde. Eine Fristverlängerung besteht für Wohnobjekte, die ab 1965 gebaut wurden, hier lautet der Stichtag zum Energieausweis der 1. Januar 2009. Ziel des Energieausweises ist die Sensibilisierung für eine energieeffiziente Gebäudesanierung.
Beim Energieausweis lassen sich zwei Arten unterscheiden. Zum einen ist der verbrauchsorientierte Energieausweis erhältlich und zum anderen der bedarfsorientierte Energieausweis. Der verbrauchsorientierte Energieausweis dokumentiert den durchschnittlichen Energieverbrauch eines Wohnobjektes während der vergangenen Jahre. Allerdings liefert dieser Ausweis wenige Informationen über den tatsächlichen Energiebedarf des Gebäudes und bietet daher nur bedingte Erkenntnisse über den möglicherweise anstehenden Sanierungsbedarf. Der verbrauchsorientierte Energieausweis ist auch deshalb wenig aussagekräftig, da verschiedene Bewohner eines Gebäudes einen unterschiedlichen Energiebedarf haben. Wird beispielsweise eine Wohnung an Berufstätige vermietet, die tagsüber nicht zuhause sind, ist hier natürlich ein geringer Energiebedarf zu verzeichnen als bei einer Großfamilie. Die gleiche Wohneinheit kann also mit dem einen Mieter sehr energiesparend sein, mit einem anderen Mieter dagegen kann die Wohnung zu einem Energiefresser werden.
Der bedarfsorientierte Energieausweis liefert hier aussagekräftigere Informationen, neben den Verbrauchswerten wird auch der Sanierungszustand des Hauses dokumentiert. Hierbei werden also auch Schwachstellen des Energieverbrauchs angezeigt. Der Energieausweis liefert nicht nur für den Vermieter wichtige Informationen auch Mieter sollten, bevor sie den Mietvertrag unterschreiben einen Blick auf den Energieausweis werfen. Dieser kann aufschlussreiche Informationen über die anstehenden Nebenkosten geben und somit vor bösen Überraschungen in Form von hohen Nebenkostennachzahlungen schützen.


Bei Hagebau bekommen sie den Energieausweis zum Aktionspreis!
Außerdem finden sie dort noch zahlreiche weitere Produkte im Energie-Spar-Shop!
Preis: 39.95 EUR
Energiepass erwerben
Kategorie: Energie und Strom-News |
5 Kommentare »
Montag 28. April 2008 von Martin
Die Erdgasversorgung
Im Jahr 2007 ist der Erdgasverbrauch, durch die milden Temperaturen, um 5% gesunken. Somit haben die Deutschen im letzten Jahr 925 Milliarden Kilowattstunden Erdgas verbraucht. Allerdings schwankte dieser Wert, je nach Witterung. Die Energiewirtschaft stellt sehr hohe Summen zur Verfügung um die Erdgasversorgung auch in Zukunft zu sichern. Der Großteil wird dabei aus dem Ausland gefördert. Zurzeit sind noch Russland, Norwegen und die Niederlande unsere größten Gaslieferanten. Allerdings spielt ab 2011 die Ostsee-Pipeline eine große Rolle in der Erdgaslieferung, da diese sehr hohe Mengen Erdgas von Russland nach Deutschland befördern wird.
Weitere Informationen zum Thema Erdgas erhalten Sie auch unter Virtuelles Stadtwerk.
Kategorie: Gaspreise |
1 Kommentar »